Konzept Rudelfamilie

Die Qualifikation und Kompetenz einer Hundeschule macht Ihren Erfolg aus.

Da weder die Berufsbezeichnung Hundetrainer, Verhaltenstherapeut, Tierpsychologe oder Problemhundeberater, noch Tierheilpraktiker geschützt sind, steht es in Ihrer eigenen Verantwortung die Kompetenzen Ihrer Hundeschule zu prüfen.

Meine finden Sie auf unserer Website in der Rubrik “Über uns”.

Die Methode der Hundeschule Rudelfamilie

Wie sieht ein glückliches Hundeleben aus? Jeder bemüht sich einen Hamster so artgerecht wie möglich zu halten, obwohl dieser bei falscher Haltung keine Gefahr für Menschen werden kann. Und was ist mit dem Hund? Kennen Sie die Bedürfnisse Ihres Sofawolfes? Jede Hundeschule kann ihnen zeigen wie ein Hund bei Fuß lernt, aber denken Sie dass Gehorsamstraining alleine einen Hund glücklich machen kann? Oder geht es nur darum, dass ein Hund in der Menschenwelt funktioniert?! Und was ist mit seinem Bedürfnis nach Sicherheit und Rudelführung? Wir laden Sie ein auf eine Reise in die Welt aus Sicht des Hundes.

Genetisch gesehen besteht der Hund zu 99,1% aus Wolf. Im Wolfsrudel spielt blinder Gehorsam keine Rolle. Kein Rudelführer benötigt Fleischwurst oder eine Leine, um seine Gruppe anzuführen. Er verdient sich seine Position durch sein souveränes Verhalten, er kann sie weder erkaufen, noch erzwingen.

Was wir mit unserer Arbeit anbieten, befindet sich fernab von althergebrachtem Gehorsamstraining. Sie kennen es doch - trotz mühevollem Training orientiert sich ein Hund in den wichtigen Momenten doch nicht an seinem Menschen.

Wir wollen mehr als nur Ihren Hund zum Befehlsempfänger machen- wir machen Sie zum Rudelführer! So können Mensch und Hund dauerhaft glücklich werden!

Und was ist mit der Ausbildung des Hundes? Wie lange braucht es einen Hund auszubilden? Ein Jahr? 2 Jahre? Sie üben und üben und wenn Ihr Schützling aufgeregt ist, scheint alles wieder vergessen zu sein. Warum? In großer Aufregung kann ein Säugetier nicht auf erlerntes Wissen zugreifen.

Wie lösen wir dieses Problem? Ganz einfach:

Indem sie in der Muttersprache des Hundes kommunizieren lernen; hündisch. Denn egal wie groß die Aufregung ist, kommunizieren- dazu ist er ist stets in der Lage!

Hier lernen Sie eine Methode kennen, mit der Sie Ihren Hund führen, statt ihn nur zu dressieren

Welche Trainingsmethode ist die Beste?

Meiner Meinung nach sind Obdachlose und Punker sehr gute Hundeeltern.
Diese schaffen es ohne Gehorsamstraining, Agility, Dauerbespaßung oder das Studieren von
10 Hundebüchern, ausgeglichene Hunde zu „trainieren“. Aber was machen diese Leute anders?
Sie gehen fair, intuitiv und entspannt mit ihren Hunden um.

Wenn Sie ein Problem haben und 2 Hundetrainier anrufen, bekommen Sie 3 Meinungen. Das einzige worüber sich 2 Hundetrainer einig sind ist, dass ein dritter unrecht hat.

Es gibt nicht nur einen Weg einen Hund zu trainieren, es zählt nur womit Sie umgehen können.

Ein guter Trainer kann Ihnen mehrere Trainingsvarianten vorstellen und Sie suchen sich diejenige aus, die Ihnen am meisten zusagt. Wichtig ist nur: Was sagt Ihr Bauchgefühl?!

Wenn Sie eine Anweisung eines Trainers durchsetzen, hinter der Sie nicht stehen, können Sie diese nicht souverän und überzeugend leben. Im Grunde ist auch wichtig WIE sie dem Hund etwas trainieren, nicht nur WAS. Wenn Sie im Inneren eine Abneigung gegen eine Trainingsmethode, oder einen Trainer, haben, können Sie mit dieser nicht zum Erfolg kommen. Sie können Menschen täuschen, aber nie Ihren Hund. Mit seinen 230 Mio. Riechzellen kann er auch noch so kleine Ausschüttungen von Stresshormonen riechen.
Also das Wichtigste ist: immer locker bleiben!

Die beste Traingsmethode ist die, mit der Sie sich wohl fühlen.

Wenn Sie ein Auto kaufen, vergleichen Sie auch mehrere Modelle. Warum vergleichen Sie nicht auch mehrere Hundeschulen? Besuchen Sie Gruppenstunden als Besucher ohne Hund, so können Sie viel besser beobachten. Für Ihren Hund wäre es großer Stress jede Woche in eine neue Hundegruppe zu kommen. Wie ein Kind in einer neuen Schule, muss sich Ihr Hund jedes Mal aufs Neue zu Recht finden. Da wo Sie sich wohl fühlen, wird es auch Ihr Hund. Hier erlebt er Sie als entspannten und gut gelaunten Menschen.

Rudel und Familie? Wie passt das zusammen?

Ein Wolfsrudel ist in seiner natürlichen Umgebung nichts anderes als eine Familie; Elterntiere und ihre Jungen. Diese wandern, wenn sie geschlechtsreif sind ab, um ihr eigenes Rudel zu gründen. Kommt Ihnen das bekannt vor?
Unsere Haushunde entsprechen von Ihrem Verhalten eher einer Wolfswelpenausgabe. Nehmen wir unsere Verantwortung an, übernehmen wir eine „Elternschaft“ und gründen demnach eine „Rudelfamilie“.
Wie bei unseren eigenen Kindern, bedeutet dies auch Grenzen zu setzen und durch Erziehung ein Zurechtfinden in der Gesellschaft zu ermöglichen. Geordnete soziale Strukturen schaffen Stabilität und geben dem Hund das Vertrauen, sich auf uns verlassen zu können.

Woher kommt die „harte Hand“ mancher Ausbildungsstile?

Einige Systeme um Verhaltensweisen von Hunden zu erklären, basieren auf Beobachtungen an Gehegewölfen. Diese leben in unnatürlichen Verbänden, unter unnatürlichen Bedingungen.

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Es klingelt an Ihrer Tür. Sie öffnen und ein Verhaltensforscher steht mit zehn fremden Menschen vor Ihrem Haus. „Guten Tag, diese netten Menschen wohnen die nächsten zwei Wochen mit Ihnen hier.“ Jetzt nimmt man Ihnen Ihren Schlüssel ab und alle Türen werden verschlossen. Nun sitzen sie also in Ihren eigenen vier Wänden fest und eine Horde Fremder geht an Ihren Kühlschrank, liegt in Ihrem Bett und benutzt Ihre Toilette. Leider gibt es für Sie keine Möglichkeit sich der Situation zu entziehen, das Haus zu verlassen. Wie würden Sie sich fühlen? Wie lange brauchen Sie um extrem gestresst zu reagieren? Ihre Hemmschwelle aggressives Verhalten zu zeigen ist wahrscheinlich schon bald deutlich geringer. Nun beobachten Wissenschaftler ihr Verhalten den „Mitinsassen“ und ihrer Familie gegenüber. Diese Beobachtungen würden der Analyse der kompletten Spezies Mensch dienen, und nicht nur Ihr eigenen Verhaltens in einer Ausnahmesituation beschreiben. Auf diesen „Erkenntnissen“ bauen dann Soziologen und Psychologen die Kindererziehung bzw. Humanpsychologie auf.
Nicht gerade realistisch, nicht gerade human.

Was sind die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse?

Heute haben wir, dank Untersuchungen wie die von beispielsweise David Mech erkannt, wie respektvoll die Mitglieder des Wolfsrudels unter natürlichen Bedingungen miteinander umgehen. Hier sucht man permanente Machtdemonstration vergeblich. Im Gegenteil: Man hat an wild lebenden Wölfen beobachtet dass, je höher der Status eines Individuums zu sein scheint, desto weniger aggressiv ist es in den Beziehungen zu den anderen Tieren des Rudels. (Lockwood: Dominance in Wolves: Useful Construct or Bad Habit?)
Also mit Schreien, an der Leine rucken und anderen aggressiven Ausbrüchen, verhalten wir uns nicht gerade wie souveräne Rudelführer.

Wie sieht mein Job aus als gutes Herrchen?

Stellenausschreibung Rudelführer:

Gesucht wird ein souveränes Herrchen, das mehr als nur herrschen will. Dieses soll, der Natur der Wolfsartigen entsprechend, eine liebevolle Elternschaft annehmen. Die Stellung beinhaltet die Aufgabe der Setzung von Grenzen, als auch Schaffung von genügend Freiräumen. Der Arbeitnehmer ermöglicht mit seiner Pflichterfüllung ein entspanntes Miteinander in der Gesellschaft, sowie eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung des Hundes.
Zuschriften von Diktatoren und Dominanzanhängern werden nicht an die Personalabteilung weiter gereicht.
Als Gehalt wird ein entspannter, wohlerzogener Hund geboten, der das Leben bereichert.

 
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